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DAMMER BERGE e.V.

Reit- und Fahrverein Dammer Berge

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"Gemeinsam sind wir stark"

Die Mädchen vom Reit- und Fahrverein Dammer Berge halten fest zusammen

„Menschen brauchen Pferde“, da sind sich die Mädchen vom Reit- und Fahrverein (RuF) Dammer Berge ganz sicher. Und sie haben auch überzeugende Gründe dafür. In einem Interview erzählten sie jetzt, warum ihnen Pferde so wichtig sind, wie der Reitsport hinter den Kulissen aussieht und warum gerade der Dammer Reitverein für sie ein ganz besonderer Verein ist.

„Menschen brauchen Pferde, weil Pferde einem zuhören und weil es die besten Freunde überhaupt sind“: Carolin (14) spricht als erstes aus, was sie mit Pferden verbindet und warum ihr der Reitsport so wichtig ist – und erntet große Zustimmung in der 12köpfigen Runde der Mädchen vom RuF Dammer Berge. „Ihnen kann man alles erzählen und sie sagen´s auch nicht weiter“, ergänzt sie noch und wieder sind sich alle einig, dass ein Pferd nicht nur ein guter Freund und Zuhörer, sondern auch ein treuer Wegbegleiter ist und der Reiter sein uneingeschränktes Vertrauen genießt.

Die Mädchen vom Dammer Reitverein haben sich gern für ein Interview  zur Verfügung gestellt, weil sie dann über das sprechen können, was ihnen am liebsten ist und das sind Pferde – und ihre Freundinnen im Stall, für die Pferde ebenso ihre größte Leidenschaft sind.

Dabei sind die Gründe, warum die Mädchen sich im Reitstall der Familie Pille an der Steinfelder Straße zusammengefunden haben, ganz vielfältig. Manchmal hatten Freunde oder Eltern schon geritten, manchmal waren es einfach gute Erfahrungen auf einem Reiterhof gewesen oder weil es die Reithalle und damit die Gelegenheit nun schon mal vor Ort gab: Was die Mädchen beim RuF Dammer Berge jedoch alle vereint, ist ihre Liebe zu den Pferden und der Spaß am Reiten. Ein paar von ihnen sind schon dabei, seit die Halle fertiggestellt wurde.

„Man freut sich, wenn die Pferde Vertrauen zu einem haben und wenn man in den Stall kommt, ist immer jemand da“, ist auch Jana (16) froh, den Reitsport für sich entdeckt zu haben und dort all ihre Freundinnen um sich zu haben. „Wir verbringen eigentlich unsere ganze Freizeit im Stall“, überlegt Lana (16) und die Mädchen zählen auf, was sie schon so alles zusammen gemacht haben: Pferdefußball, Ponyspiele, Jump and Ride, Ausritte und Karnevalsreiten fallen ihnen da ein. Aber sie haben auch schon unzählige gemeinsame Tage im Stall verbracht und Film- und Singstarabende, Zeltlager, Kanufahrten oder gemeinsame Übernachtungen zusammen geplant und veranstaltet. „Wir haben alle sehr viel Spaß miteinander“, fügt Lana nicht ohne ein Lachen hinzu und wieder stimmen alle ein.

Aber nicht nur, wenn es etwas zu Lachen gibt, sind die Mädchen vom Reit- und Fahrverein Dammer Berge da. Auch wenn jemand traurig ist oder eine schwierige Aufgabe vor sich hat, stehen sie füreinander ein. „Wenn man sich mal etwas nicht traut, dann steht jemand am Rand und macht einem Mut“, freut sich Mara (13) über den festen Zusammenhalt der Mädchen untereinander. So machen sie sich zum Beispiel gegenseitig Mut, wenn ein Springparcours auf den ersten Blick unüberwindbar erscheint, eine schwere Dressurabfolge geritten werden oder sich ein neues Pferd erst langsam an seine neue Besitzerin und an die neue Umgebung gewöhnen muss.

An Ausnahmetagen wie Turnier- oder Prüfungstagen sind sie ganz besonders füreinander da, helfen sich untereinander und teilen alles, was sie an solchen Tagen so brauchen: Putzzeug, Reitutensilien, Turnierkleidung und auch schon mal das Pferd. „Jeder soll die gleiche Chance haben, mitmachen zu können“, so Theresa (18) während der Prüfungstage rund um das Große und Kleine Hufeisen und die Deutschen Reiterabzeichen in der Halle des RuF Dammer Berge kurz nach den Sommerferien.

Auf Turnieren freuen sie sich über die eigenen Erfolge genauso wie über die der anderen und starten einzeln ebenso gern wie als Mannschaft – vielleicht als Mannschaft sogar noch ein bisschen lieber. Im fliegenden Wechsel tauschen dann schon mal kurzfristig Jacketts und Pferde den Reiter, damit alle dabei sein können. Jeder fiebert mit dem anderen mit. Eltern und erfahrenere Reiter helfen dem Nachwuchs mit ihren Fahrdiensten, ausreichender seelischer Unterstützung gegen die Nervosität und haben auch schon mal den ein oder anderen Tipp für den reitenden Nachwuchs auf Lager.

„Wenn einer Hilfe braucht, sind wir alle da“, sind sich die Reiterinnen aber auch der gegenseitigen Unterstützung untereinander sicher – und das gilt auch für die jüngeren Nachwuchsreiter im Verein. „Wir helfen den Kleineren“, sind sie immer auch für die da, die in ganz besonderen Maße auf die Hilfe angewiesen sind.

Ohnehin ist der Altersunterschied an sich im Reitverein Dammer Berge kein Thema und die Bandbreite recht groß. Zwischen elf und siebzehn Jahren ist der jugendliche Nachwuchs, die Reiterinnen und Reiter im Verein insgesamt zwischen fünf und fünfundvierzig. Wer neu dazu kommt, wird gleich in die Gemeinschaft mit aufgenommen: „Wenn neue dazu kommen, dann gehören die auch sofort dazu. Wir schließen keinen aus“, sagt Lana.

Hilfe ist auch angesagt, wenn mal jemand verreisen möchte und ein eigenes Pferd hat, dass auch zu Urlaubszeiten weiterhin auf seine Bewegung und Verpflegung besteht: „Ist jemand im Urlaub, wird das Pferd mit versorgt“, sagt Mareike (15) sogleich – und das heißt nicht nur putzen und zur Weide bringen, sondern auch doppeltes Reitpensum. Aber die Mädchen im Reit- und Fahrverein Dammer Berge tun das gern, denn schließlich sind Pferde ihre Leidenschaft.
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